Leben mit der Natur

„Wir müssen unsere Kinder lehren, die Erde zu riechen, den Regen zu kosten, den Wind zu berühren, die Dinge wachsen zu sehen, den Sonnenaufgang zu hören und sich zu kümmern.“

Unbekannt

Ein respektvoller und wertschätzender Umgang untereinander ist uns sehr wichtig. Genauso wichtig ist diese Einstellung allerdings auch gegenüber der Natur, ohne die wir nicht leben können.

 

Dies setzen wir in der Bildungswiese theoretisch und praktisch um.

 

Das Leben mit der Natur in der Theorie (mit Bezug auf die Praxis):

 

In der Montessori-Pädagogik gibt es viele verschiedene Materialien und Arbeiten, in denen es um die besondere, einmalige und interessante Natur geht. Die Kinder können so ihr Wissen vertiefen und erweitern. Zusätzlich wird immer versucht, die Theorie mit der Praxis zu verbinden.

 

So gibt es zum Beispiel die Kommode mit den

Blattformen. Die Kinder fahren mit Stiften die einzelnen Blattformen nach,
malen sie an, schneiden sie aus, kleben sie auf und beschriften sie. Eine
weitere Arbeit ist dann, dass die Kinder in die Natur hinausgehen,
verschiedenste Blätter sammeln und diese dann den einzelnen Blattformen
zuordnen. Eine sehr intensive, aufwendige, aber überaus spannende Arbeit.

Das Leben mit der Natur in der Praxis:

Hinaus in die Natur! Dieses Motto versuchen wir fast täglich umzusetzen – in unserem Garten, in Wald und Wiese, in der unmittelbaren Umgebung, aber auch ein bisschen weiter entfernt bei Exkursionen. Es gibt sehr viel zu entdecken und Kinder sind wahre Forscher.

 

Vor einiger Zeit haben wir unseren Garten liebevoll umgestaltet und wurden daraufhin reichlich belohnt. Maria Neuschmied hat dieses Projekt geplant und vorrangig mit den Kindern umgesetzt. Sie gibt uns einen kurzen Einblick:

 

 

„Am liebsten helfen junge Kinder bei den alltäglichen Arbeiten. In Garten gibt es immer etwas zu tun: Im Hochbeet werden Erdbeeren gepflanzt; Petersilie, Schnittlauch und die Kapuzinerkresse brauchen Wasser. Ein Kräuterbeet wird angelegt, Minze und Melisse kommen dann in unser Trinkwasser – das schmeckt lecker! Mit Kräutern versorgen wir auch Monika, die jeden Tag etwas Köstliches für uns kocht. Rund um die Obstbäume legen wir schöne Steine und zupfen das Gras aus. Das lange Warten, bis wir unsere Ernte genießen dürfen, fällt uns nicht immer leicht, wo es doch so viele gute Sachen gibt: Himbeeren, Ribisel, Äpfel, Karotten und noch vieles mehr.“

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