Ich hätte gerne im 18. oder 19. Jahrhundert gelebt, einer Epoche der großen Entdecker und Entdeckungen. Ich sehe mich als einen Menschen, der immer auf der Suche nach etwas Neuem ist. Neugier und die Liebe zur Natur sind Eigenschaften, die mich beschreiben. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass ich damals als Entdecker unterwegs gewesen wäre. Entdecken bedeutet für mich Bewegung. Und genau diese Bewegung bereichert mein Leben.
Häufig wird Erfolg im Leben, aber auch im Sport, mit Leistung assoziiert. Diese Sichtweise habe ich schon sehr früh als Leistungssportler im Eiskunstlauf kennengelernt. Meine langjährigen Erfahrungen als Pädagoge haben mich jedoch gelehrt, dass nicht nur das Erreichte zählt, sondern ebenso die Art und Weise, wie wir Erfolge erleben und miteinander teilen. Daher bedeutet für mich Erfolg, dass die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen genauso wichtig ist wie das, was wir leisten und lernen. Sie geben unseren Leistungen erst ihre eigentliche Qualität.
Eiskunstlauf bedeutet für mich, zu fühlen, zu interpretieren, zu schauspielern und sich frei zur Musik zu bewegen. Noch wichtiger sehe ich heute den Eistanz als eine perfekte Kommunikation und Interaktion zwischen zwei Personen, die sich gemeinsam harmonisch abstimmen. Eistanz ist für mich Kunst auf dem Eis – eine Möglichkeit, auch ohne spektakulärer Akrobatik etwas Besonderes zu schaffen, eine Geschichte zu erzählen, Emotionen auszudrücken und damit Menschen zu berühren.
Ich sehe die Bedürfnisse und Interessen eines Kindes als Kompass in der pädagogischen Arbeit, da sie die Grundlage der intrinsischen Motivation bilden und das Kind dabei unterstützen, sich auf eigene Ziele zu fokussieren und seine Umwelt aktiv zu erkunden. Eine respektvolle Umgebung sowie qualitativ hochwertige Interaktionen fördern dabei eine positive Beziehung und machen Kinder zu aktiven Partnern in ihrem Entwicklungsprozess.